Die AFS ist jetzt "MINT-freundliche Schule"

Am 22.11.2019 wurde die Anne-Frank-Schule Fritzlar in den Räumen des MINT-Partners K+S erstmals als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Die Ehrung und die Übergabe des Signets „MINT-freundliche Schule“ gelten als sichtbare Zeichen der Anerkennung für einen modernen MINT-Unterrichts (MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).

Für die Zertifizierung waren mindestens 10 von 14 Kriterien im MINT-Bereich eines standardisierten Kriterienkatalog zu erfüllen, darunter Teilnahme an Schüler-Wettbewerben, Mädchenförderung, Vernetzung mit Partnerunternehmen, MINT-Projekte zur Berufswahl u.a. Das MINT-Konzept und der Unterricht der AFS erfüllen diese Kriterien in einem hohen Maße. „Die Ausstattung der MINT-Fachräume ist zeitgemäß und modern und erlaubt einen motivierenden Unterricht“, so Schulleiter Herr Umbach.

Die Ehrung erfolgte unter anderem auch deshalb, weil die AFS Zusatzangebote im MINT-Bereich anbietet, die über die Lehrpläne und Richtlinien hinausgehen. Im Rahmen des AG-Angebotes und des Wahlpflichtbereiches, aber auch im Regelunterricht wurde der MINT-Schwerpunkt in den vergangenen Jahren ausgebaut. Hierzu gehören Computerunterricht bereits in Klasse 5, Programmieren mit Scratch und Calliope mini ab Klasse 6 und der WPU-Bereich der Jahrgänge 7-10 mit vertiefenden Inhalten im Bereich Technik, Informatik und Naturwissenschaften. Zusätzlich werden freiwillige Angebote wie Homepage, digitale Schülerzeitung und RobotX angeboten. Eine Vielzahl von Aktivitäten in außerschulischen Lernorten ergänzt das Angebot auf sinnvolle Weise.

„Spaß und Abwechslung sind sichtbare Folgen, aber nicht in erster Linie Ziel des MINT-Unterrichts. In unserer digitalen Welt gelten der Umgang mit dem PC und das Programmieren bereits als Kulturtechnik. Die Wirtschafts- und Arbeitswelt sucht händeringend nach qualifizierten Berufsanfängern. Dazu wollen wir unseren Beitrag leisten, vor allem im Sinne unserer Schülerinnen und Schüler, die wir auf die Anforderungen der Zukunft vorbereiten. Die MINT-Fächer sind deshalb einer unserer Schwerpunkte“, betont Herr Umbach.

Während der Engpass an naturwissenschaftlich-technisch qualifizierten Fachkräften schon heute als Wachstums- und Innovationsbremse mit einem hohen Wertschöpfungsverlust gilt, winken Schülerinnen und Schüler mit entsprechenden Kompetenzen beste Berufsaussichten. Durch die offizielle Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“ werden die zukunftsorientierten Angebote der Anne-Frank-Schule nun nicht nur offiziell sichtbar, sondern auch durch die Wirtschaft besonders unterstützt.

Insgesamt dürfen sich nur rund 120 Schulen in ganz Hessen MINT-freundliche Schule nennen, eine tolle Auszeichnung für unsere Arbeit.

 

 RoboCup
Am 21. und 22. Februar haben drei Schülergruppen an Wettbewerben des RoboCup Qualifikationsturniers in der Uni Kassel Fachbereich Elektrotechnik teilgenommen.
Vier Schülerinnen der H8 starteten in der Kategorie Line. Hier musste ein selbstgebauter und programmierter Roboter auf einer Linie einen Parcour durchfahren. Die Herausforderungen waren, auf der Line zu bleiben, auch wenn es Kurven, Kreuzungen und Unterbrechungen der Linie gab. Außerdem musste der Roboter so programmiert werden, dass er bei bestimmten Farben an Kreuzungen entsprechend abbiegt, weiterhin mussten Hindernisse umfahren und Rampen und Unebenheiten überwunden werden. Die vier Mädchen sind mit einem LEGO-Roboter in den Wettkampf gestartet.
Zwei Schüler der R10 und zwei Schüler der R9 nahmen in der Kategorie Maze Entry teil. Sie haben Roboter gebaut und programmiert, die sich in einem Labyrinth orientieren und Aufgaben erledigen sollen. Hierzu gehört, dass sich die Roboter in dem Labyrinth von Raum zu Raum bewegen, wenden, Rampen hinauf und hinunter fahren. Temperatur- und Farbsensoren waren so einzustellen, dass die fahrbaren Roboter bei Abweichungen Signale abgeben. Während sich das Team aus Klasse 10 mit einem Roboter von Fischertechnik beschäftigte, verwendete das Team aus Klasse 9 „Marke-Eigenbau“.
Zwei Tage lang haben mehrere Dutzend Teams aus Hessen und Niedersachsen getüftelt, programmiert und getestet. Höhepunkte waren die drei Wertungsläufe je 8 Minuten und die anschließende Siegerehrung, bei der unser Team aus Klasse 10 für ihren dritten Platz ausgezeichnet wurde. Unsere beiden anderen Teams wollen im nächsten Jahr wieder starten. Insgesamt waren die beiden Tage und die Vorbereitungszeit eine tolle Erfahrung.

 

„M3“  - Mädchen machen MINT
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik


Durch die Ausstellung konnten wir viele interessante Berufe sehen und etwas über sie erfahren. Außerdem konnten wir zwei Aufgaben zur Geschicklichkeit durchführen. Die erste Aufgabe bestand darin, mit einer Zange und einem Draht ein Herz zu formen. Bei der zweiten Aufgabe ging es darum, den Kontakt mit dem Draht zu vermeiden. Bei jedem Kontakt gab es einen Ton. Zum Schluss konnten wir auf einer programmierten Anzeige sehen, wie lange wir brauchten und wie viele Fehler wir machten.  Am Ende des Tages konnten wir viele interessante Informationen mitnehmen.

Aimie Fröhlich, 8bR

„M3“  - Mädchen machen MINT
Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

http://www.anne-frank-schule-fritzlar.de/cms_ch/images/K800_amie.JPGVom 12. bis zum 16. März 2018 fand in der Handwerkskammer Kassel eine Ausstellung zum Thema MINT statt. Es ging um verschiedene MINT-Berufe, die hauptsächlich von Männern ausgeübt werden. Wir, eine Gruppe von Mädchen aus verschiedenen Klassen der AFS, besuchten die Ausstellung direkt am Eröffnungstag und lernten viele verschiedene Berufe kennen, von denen wir vorher noch nichts gehört hatten.
Durch die Ausstellung konnten wir viele interessante Berufe sehen und etwas über sie erfahren. Außerdem konnten wir zwei Aufgaben zur Geschicklichkeit durchführen. Die erste Aufgabe bestand darin, mit einer Zange und einem Draht ein Herz zu formen. Bei der zweiten Aufgabe ging es darum, den Kontakt mit dem Draht zu vermeiden. Bei jedem Kontakt gab es einen Ton. Zum Schluss konnten wir auf einer programmierten Anzeige sehen, wie lange wir brauchten und wie viele Fehler wir machten.  Am Ende des Tages konnten wir viele interessante Informationen mitnehmen.

Aimie Fröhlich, 8bR