Geschichte der Schule

Der Weg von einer eigenständigen Hauptschule und einer eigenständigen Realschule zu einer verbundenen Haupt- und Realschule mit Förderstufe

Die Geschichte dieses Weges lässt sich an wenigen markanten Stationen festmachen:

1962 wurden die Gebäude der heutigen AFS von der damaligen Grund- und Volksschule mit Mittelschulzug bezogen.

1966 wurde die Mittelpunktschule als eigenständige Hauptschule gegründet und erhielt ihr eigenes Gebäude.

1983 erhielt die Hauptschule im Rahmen der flächendeckenden Einführung der Förderstufe im Schwalm-Eder-Kreis eine solche mit den Klassen 5 und 6.

1986 wurden beide Schulen zu einer Haupt- und Realschule mit Förderstufe zusammengelegt.

1988 konnten die Gymnasien wieder 5. Eingangsklassen anbieten. Dies wirkte sich in zurückgehenden Schülerzahlen für unsere 5. Klassen aus und führte dazu, dass in Englisch und Mathematik die A-B-C-Differenzierung aufgegeben und durch das E/G-Modell abgelöst wurde.

1994 erhielt die neue Schule den Namen Anne-Frank-Schule.

Die drei Schulformen waren zwar organisatorisch verbunden, aber nach wie vor räumlich getrennt. Diese Situation war nicht befriedigend, weil dadurch verschiedene Probleme auftraten, wie z.B. Zeitverluste durch lange Wege zu den Klassen, Lehrerzimmer an zwei Standorten und doppelte Fachräume und Büros. Hinzu kam, dass einige Gebäude am Berliner Platz auch noch von Klassen der KHS belegt waren.

Ziel war es, die Anne-Frank-Schule räumlich an einem Standort zu vereinen.

1997 entschied sich die Schulgemeinde nach längeren Diskussionen und Abwägen der Vor- und Nachteile für einen Umzug in die Gebäude der ehemaligen Realschule am Berliner Platz. Ausschlaggebend war u.a. das größere Raumangebot in diesem Bereich. Der Umzug erfolgte im Sommer 1997.

Heute besuchen die Anne-Frank-Schule ca. 500 Schülern in 23 Klassen. Sie werden z. Zt. von 39 Kollegen/innen unterrichtet. Die Jahrgangsstufen sind in der Regel in der Förderstufe drei- bis vierzügig, in der Hauptschule zwei- und in der Realschule dreizügig.