Schulsozialarbeit

Nachdem uns unserer langjähriger Schulsozialarbeiter im Oktober 2019 verlassen hat und neue berufliche Wege an der Berufsschule eingeht, haben wir seit November 2019 eine neue Schulsozialarbeiterin: Frau Perez-Docampo. Sie kümmert sich nun um die kleinen aber auch größeren Konflikte, die in der Schule entstehen.

Frau Perez-Docampo ist staatlich anerkannte Sozialpädagogin und hat ihr Zimmer im Hauptgebäude (zwischen Vertretungsplan und Sekretariat)

Sie ist montags sowie mittwochs bis freitags von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr in der Schule. Am Nachmittag ist sie nach vorheriger Absprache zu erreichen und führt Elterngespräche.

Ihr Aufgabengebiet ist die „Prävention und Intervention vor Ort“, sie hat schwerpunktmäßig die Schülerinnen und Schüler im Blick, die aufgrund sozialer Benachteiligungen und/oder individueller Beeinträchtigungen auf besondere Unterstützung angewiesen sind.

Aber auch jeder andere Schüler kann zu ihr kommen, wenn ihm was auf dem Herzen liegt, er Probleme hat oder einfach nur „quatschen“ will.

Sie unterstützt und begleitet die Schüler/innen, die durch:

  • Störverhalten im Unterricht und im außerunterrichtlichten Bereich,
  • aggressives Verhalten gegen Sachen und Personen,
  • Schulangst,
  • Schulunlust, Schulschwänzen,
  • Leistungsverweigerung,
  • Konzentrationsschwäche,
  • Isolation,

auffallen.

Diesen Schüler und Schülerinnen ist sie eine konstante Ansprechpartnerin, gibt ihnen Tipps zur Verbesserung ihrer Situation, reflektiert mit ihnen gemeinsam ihr Verhalten und hilft ihnen den Schulalltag zu bewältigen.

Ihre Ziele sind:

  • Verbesserung der Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in schwierigen psycho-sozialen Situationen,
  • Vorbeugen von Schulversagen,
  • Förderung von Eigeninitiative, sozialer Kompetenz und Mitbestimmung,
  • Veränderungen im Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler,
  • Verbesserung des Klassen- und Schulklimas,
  • Nutzung von Beratungshilfen durch Lehrerinnen und Lehrer,
  • Beratung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern in Erziehungsfragen,
  • Verbesserung der Freizeitsituation der Schülerinnen und Schüler.

Diese erreicht sie unter anderem durch:

  • Beratung und Förderung der benachteiligten Schülerinnen und Schüler zur Entwicklung von Konfliktfähigkeit, sozialer Integration und Lernfähigkeit,
  • Beratung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern in Konflikt- bzw. Krisensituationen (Streitschlichtung),
  • Streitschlichtungsgespräche,
  • Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrer,
  • zeitnahe Intervention (z.B. bei Schulmüdigkeit oder kritischen Lebenssituationen),
  • Beratung der Eltern zu Fragen der Erziehung und Entwicklung in den verschiedenen Lebensabschnitten ihrer Kinder,
  • Eltern und Familienarbeit,
  • Hausbesuche,
  • Einzelkontakte,
  • leichte Erreichbarkeit für Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer,
  • Ferienangebote für Schülerinnen und Schüler.

Sie arbeitet eng mit der Jugend- und Familienberatungsstelle Homberg/Efze zusammen, vermittelt an Fachinstitutionen wie Jugendamt, Psychologen oder Ergotherapeuten.