Erlebnispädagogik

 

„Nehmt ihr diese Herausforderung an?“ - Das ist die zentrale Frage, bevor die Schüler sich daran machen, eine am Beginn scheinbar fast unlösbare Aufgabe zu bestehen.

Es kann sein, dass die Gruppe eine tiefe Schlucht überqueren muss, durch die ein Wildbach rauscht - und kein Weg ist in Sicht.

Oder es gilt, einen Sumpf zu durchqueren, dessen Dämpfe erblinden lassen und wo nur wenige Inseln festen Untergrund bieten – allerdings nur zeitlich begrenzt!

Solche und ähnliche Aufgaben werden den Schülern der Förderstufenklassen von den Lehrern meist in der Sporthalle gestellt. Mit Begeisterung lassen sich die Teilnehmer darauf ein, denn für alle Herausforderungen gibt es eine Lösung. Diese können die Schüler allerdings nur gemeinsam mit ihren MitschülerInnen finden und umsetzen. So lernen sich die Mädchen und Jungen einer „neuen“ Klasse besser kennen, finden Vertrauen zueinander und lernen, Herausforderungen gemeinsam zu bestehen.

Es geht aber nicht nur darum mitzumachen, sondern auch darum, sich durchzusetzen oder ganz bewusst „Nein“ zu sagen, wenn ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin die Herausforderung nicht annehmen möchte. Denn dazu gehört auch Mut, den unsere Kinder vor allem im Zusammenhang mit Drogen benötigen.

Neben all dem Spaß und der Freude steht für uns als Schule vor allem das Schaffen von Erfolgserlebnissen im Vordergrund, die unsere Schüler selbstbewusst und stark machen sollen und die eine gute Klassengemeinschaft fördern.